Mol®CLEAN

  • heterogenes, katalytisches Verfahren
  • Reagenz Mol®aktiv

 Funktionsweise

  • Reagenz wir aktiviert
  • Potential 350 – 450 mV
  • aus Keimen werden Biotenside erzeugt

 Kern der Technologie

  • Biotenside

 Ergebnisse

  • keine Vermehrungs- und Rückzugsorte für Keime
  • keine pathogenen Keime
  • keine MIC
  • bessere Wirksamkeit von Inhibitoren
  • unschädlich für Mensch und Umwelt

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Das MolClean-Verfahren ist ein heterogenes, katalytisches Verfahren, das auf Basis eines Eisen-Chrom-Nickel Katalysators und den Reagenzien der MOL®aktiv-Gruppe (Basiswirkstoff – Wasserstoffperoxid) arbeitet.

Funktionsweise

Wasserstoffperoxid lagert sich am Katalysator an und wird durch Aufnahme eines Elektrons aus dem Katalysator aktiviert. Durch diese Elektronenabgabe lädt sich der Katalysator positiv auf. Das daraus resultierende positive Potential von 350 – 450 mV führt dazu, dass die negativ geladenen Mikroorganismen vom Katalysator angezogen und durch das aktivierte Wasserstoffperoxid oxydiert und hydrolysiert werden.
Durch die vollständige Aufspaltung der Keime in ihre chemischen Bestandteile (Phosphat, Glyzerin, Fettsäuren), wird die Entstehung von giftigen Endotoxinen verhindert und es kommt zur Bildung einer oberflächenaktiven Substanz – den Biotensiden.

Diese Biotenside sind der Kern der Technologie.

Sie sind in der Lage, den arteigenen Biofilm im gesamten System abzulösen und eine Neubesiedelung zu verhindern. Diese Biotenside entstehen aus den im Mikroorganismus enthaltenen ungesättigten Fettsäuren, speziell aus denen, die die Zellmembran bilden (Phospholipide). Sie wirken nicht an der Grenzfläche Luft – Wasser und sind somit nicht schaumbildend, sondern an der Grenzfläche fest – flüssig. Die Ablösung der Biofilme erfolgt direkt an der Oberfläche der Behälter, Rohrleitungen etc..

Durch die Entfernung der Biofilme ermöglicht das MOLCLEAN-Verfahren:

  1. Effektiveren Einsatz von Korrosionsinhibitoren
  2. Vermeidung von MIK – Pitting
  3. Entstehung von Legionella Bakterien
  4. Verzögert die Verblockung von Filtrationssystemen/RO-Anlagen
  5. Erhöhung der Benetzungsfähigkeit von Oberflächen
  6. Verbesserung der Wärmeübergänge in Wärmetauschern und Kühltürmen